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10104 Digitale Planung mit Building Information Modeling

Erst das digitale Modell, dann der reale Bau: BIM krempelt althergebrachte Planungs- und Baustrukturen um und beamt so die Baubranche von gestern in die Welt von morgen. Wer sich darauf einlässt, wird mit höherer Qualität, optimiertem Zeitbudget sowie geringeren und vor allem kalkulierbaren Kosten belohnt. Was aber ist BIM überhaupt? Ein Überblick über Rollen, Verantwortlichkeiten und Leistungsbilder, über Sachverhalte und Strategien und nicht zuletzt die Notwendigkeit von Standards.
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1 Einführung

Fortschrittlich, mit Weitblick und natürlich digital: Für die deutsche Automobilindustrie oder den Maschinen- oder Anlagenbau sind diese Eigenschaften seit Langem selbstverständlich. Im Bausektor hingegen schreitet die Digitalisierung eher langsam voran. Nur wenige Bauherren in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen bereits durchgehend digitale Planungsmethoden.
Ab 2020 verbindlich
Auch Building Information Modeling, kurz BIM, hat bis dato noch nicht überall Einzug gehalten. Dabei drängt die Zeit, denn der deutsche Gesetzgeber ist von den Vorteilen der BIM-Methode überzeugt: Ab 2020 wird die Nutzung von BIM bei öffentlichen Infrastrukturprojekten in Deutschland daher verbindlich sein. Bei Hochbauprojekten des Bundes müssen die Bauverantwortlichen schon heute ab einer Bausumme von mehr als fünf Millionen Euro prüfen, ob das jeweilige Vorhaben BIM-geeignet ist. Das hat das deutsche Bundesbauministerium per Erlass im Januar 2017 verfügt. Der Informationsbedarf von Planern und Bauherren ist entsprechend hoch, schließlich müssen sich Planungsbüros und Unternehmen bereit machen für jenen Tag X.

2 BIM: zuerst das virtuelle Datenmodell, dann die Realität

Was aber ist BIM eigentlich? In die deutsche Sprache übersetzt entspricht der Begriff Building Information Modeling wohl am ehesten der Übersetzung Bauwerksdatenmodellierung. Darunter fällt jedoch längst nicht nur der Einsatz der passenden Software. Vielmehr geht es um Planungsmethoden, Prozesse und die Zusammenarbeit. Ziel ist es, für alle Bauakteure zugängliche, digitale Gebäudedatenmodelle zu erstellen, zu koordinieren und zu übergeben.

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