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08003 Energie- und Umweltmanagement natürlich integriert – am Beispiel einer Härterei

Dieser Beitrag stellt – am Beispiel einer Härterei – ein Konzept vor (Absatz 1–8), wie das Management von Qualität, Umwelt und Energie integriert werden kann. Die Integration erfolgt sowohl auf der Begriffsebene als auch auf der Prozess-ebene. Unter Absatz 9 wird ein Vorschlag gemacht, wie eine Dokumentation bzw. ein Handbuch eines integrierten Managements in zehn Abschnitten aussehen kann.
von:

1 Einleitung

In der Praxis in Unternehmen darf nicht die Frage gestellt werden, wie Energie- und Umweltmanagement voneinander abzugrenzen sind, sondern wie sie miteinander integriert werden können.
Gründe für eine Integration
Der technische und sachliche Grund ist einfach: Der wichtigste und häufigste Prozess zur Umwandlung von chemischer Energie in thermische und mechanische Energie, die Verbrennung, ist sowohl energie- als auch umweltrelevant. Chemische Energie wird von der Umwelt in Form von Erdöl und Erdgas als energieäquivalente stoffliche Ressource entnommen. Thermische Energie wird als Abwärme zusammen mit den stofflichen Verbrennungsgasen Wasser und Kohlendioxid als Abgase an die Umwelt abgegeben. Der Vorgang der Verbrennung ist sowohl chemisch-stofflich als auch physikalisch-energetisch.
Der wirtschaftliche Grund ist einfach: Wer will in einem Unternehmen neben Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und Gesundheit noch ein weiteres, getrenntes und differenziertes Managementsystem für Energie betreiben? Energie- und Umweltmanagement sind überlappend, auch ohne formale Integration. Eine formale Integration zieht daraus Nutzen in Form von mehr Effektivität und mehr Effizienz.

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